03.12.2011 - 1:1 in der Südstadt
Im letzten Auswärtsspiel der Herbstsaison kam die SVR beim Aufsteiger Admira
zu einem gerechten 1:1-Unentschieden. Nachdem die Hausherren bereits nach 5
Minuten durch einen Abstauber von Hosiner in Führung gingen, konnte die
Rieder Elf zunächst nur wenige Akzente setzen. Das Spiel war auf relativ
schwachem Niveau, denn auch die Admira fand nur wenige Torchancen vor. Etwas
besser wurde es dann in der 2. Halbzeit, als die SVR immer mehr das Kommando
übernahm. Daraus resultierte dann auch der verdiente Ausgleichstreffer
durch Thomas Reifeltshammer nach etwa einer Stunde Spielzeit. Der Rieder Abwehrchef
traf per Kopf nach einer Ecke von Anel Hadzic. Danach blieb man die gefährlichere
Mannschaft und war dem zweiten Treffer näher als die Niederösterreicher.
Schlussendlich blieb es aber beim 1:1, wodurch man auch in der Tabelle weiterhin
ein Teil der punktegleichen Top 4 bleibt, da auch Rapid und die Austria an diesem
Samstag nur je einen Punkt ergattern konnten.
Von den 2.000 Zuschauern, die offiziell verkündet wurden (gefühlt
waren es nicht einmal halb so viele) waren rund 150-200 im Rieder Gästesektor
zu finden. Die Supras sorgten mit einem Banner am Zaun für ein kleines
Intro, bei dem die Buchstaben des Wortes "SUPRAS" von hinten mit reichlich
Pyro beleuchtet wurden. Auch danach brannte es noch einige Male im Rieder Sektor,
der auch durch den Einsatz zahlreicher Fahnen optisch einiges zu bieten hatte.
Die Stimmung hingegen wollte durch den frühen Gegentreffer zunächst
nicht so richtig in Fahrt kommen. Teilweise konnten aber dennoch einige Gesänge
mit guter Lautstärke vorgetragen werden. Halbzeit 2 begann zunächst
noch schwächer, wurde aber mit Fortdauer der Partie noch einmal deutlich
besser. Durch den Ausgleichstreffer kam noch einmal etwas Schwung in den Gästeblock
und etwas mehr Leute als zuvor beteiligten sich am Support.
Die Heimkurve gratulierte mit dem Spruchband "Fußball, Ficken, Alkohol
- 15 Jahre Supras Ried - Wir trinken auf euer Wohl" den Supras noch zum
heurigen 15. Geburtstag. Was die Stimmung betrifft, so konnte sich die Heimkurve
vor allem in der Anfangsphase ein paar Mal bemerkbar machen. Danach waren sie
eigentlich kaum noch zu vernehmen.
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