10.05.2008 - Koblenz wir kommen…Tag 1
In der Nacht von Freitag auf Samstag um ca. 01:00 war Abfahrt in Ried. Ohne
davor auch nur eine Minute geschlafen zu haben ging es im roten Opel-Mobil in
Richtung Nordwesten. In Nürnberg wurde der erste Stopp eingelegt um einen
Fahrerwechsel durchzuführen. Außerdem mussten wir dort auf der Raststätte
feststellen, dass in der BRD von 00:00 bis 07:00 kein Alkohol auf der Autobahn
verkauft wird. Trotzdem wurde von hier an auf jeder Raststätte stehen geblieben
und versucht Alkohol zu kaufen was aber nicht gelang. So ging es weiter über
Würzburg, Weilbach, Aschaffenburg, Frankfurt, Limburg und zu guter letzt
Koblenz.
Nach ca. 30-minütigem Suchen trafen wir endlich am Koblenzer Hauptbahnhof
ein. Auch dort scheiterte unser Versuch, Alkohol zu konsumieren vorerst, da
auch dort scheinbar ein solches Gesetz wie auf den Autobahnen gilt. Zu unserer
Freude waren dann doch ein paar Dosen Radler erhältlich. Der schöne
Morgen vor dem Koblenzer Bahnhof konnte also doch mit einem "Frühstücks-Radler"
begonnen werden. Nach ca. 1,5 Stunden trafen dann auch die ersten Koblenzer
ein, mit denen wir uns auf den Weg in Richtung Ludwigshafen machten.
Mit 11 Männern und dem Manni ging es dann auf nach Ludwigshafen. Bereits
in Alzey gab es dann eine kurze Pause. Der Zugführer hatte die geniale
Idee, ohne Vorwarnung die Polizei zu verständigen. Die Herren in grün
baten uns dann den Zug zu verlassen. Am Bahnsteig mussten wir noch auf die Bundespolizei
aus Worms warten um sicher zu gehen dass keine Mörder oder Vergewaltiger
in unseren Reihen waren. Als diese mit Blaulicht und Sirene am Bahnhof ankamen
waren sie nicht sehr erfreut, als sie erfuhren, nur wegen ein paar Leuten, die
das Rauchverbot im Zug nicht so ernst nahmen, mit Blaulicht nach Alzey gefahren
zu sein. Nach einer kurzen Moralpredigt wurde noch Nachschub in flüssiger
Form besorgt um den totalen Absturz des oben bereits erwähnten Manni zu
sponsern.
Danach ging es weiter mit dem Zug Richtung Ludwigshafen. Endlich dort angekommen
ging es mit dem Bus zum Stadion wo wir auf die Siegener trafen. Vom Spiel selbst
hat wohl kaum jemand etwas mitbekommen, dafür wurde für einen gewissen
Zuschauer sogar die Rettung verständigt, da er sich etwas übergeben
musste. Die Siegener gewannen das Spiel mit 1:0. Dadurch lebt die Hoffnung,
auf einen Platz in der neuen deutschen 3. Liga nächstes Jahr.
Von nun an begannen sozusagen die richtigen Manni-Festspiele. Nach einigen Unstimmigkeiten
mit der Polizei war man dann doch noch am Bahnhof angekommen. Auf der Heimfahrt
nach Koblenz wurde dann noch ausgiebig getankt, was auch den endgültigen
Absturz des besagten Mannis verursachte. Dort angekommen wurde es Zeit für
uns ein Hotel zu finden, da nach fast 40 Stunden Tagwache nicht mehr viel Energie
übrig war. Nach kurzer Suche wurden wir dann auch fündig.
Ein schöner aber anstrengender Tag ging somit zu Ende. Nun hieß es
mächtig Kraft zu tanken für die Mission Klassenerhalt der TuS Koblenz,
die am nächsten Tag zuhause gegen Erzgebirge Aue antrat.
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