18.10.2008 - Zurück an die Stätte des Triumphs

Etwas mehr als 3 Jahre war es her, da trafen sich ebenfalls im Fekete-Stadion der SV Kapfenberg und unsere SV Ried. Es war dies der letzte Spieltag der 2.Liga und es spielte der 2. gegen den 1. Das Ende der Geschichte kennt jeder. Wir siegten 3:2 und fixierten somit endgültig den Wiederaufstieg in die 1.Liga. Inzwischen hat auch der KSV den Sprung in Liga 1 geschafft und es kam erneut zu diesem Duell unter etwas veränderten Vorzeichen. Kapfenberg in akuter Abstiegsgefahr, unsere SVR hingegen im gesicherten Mittelfeld der Liga zu finden.

3 Busse der Rieder Fanszene brachen um 12:30 auf in Richtung Kapfenberg und kamen überpünktlich bereits eineinhalb Stunden vor dem Spiel am Stadion an. Nach einigen Bieren vor dem Stadion ging es dann kurz vor Spielbeginn in den Gästeblock.

Bereits nach wenigen Minuten konnte unser Team das vermeintliche 1:0 erzielen, allerdings wurde das Tor fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt. Die gesamte 1. Halbzeit kam der Gastgeber zu keiner nennenswerten Aktion, während die SVR immerhin 2-3 Mal gefährlich werden konnte. Doch die nicht genützten Chancen sollten uns noch zum Verhängnis werden, denn um die 60. Minute machte Kapfenberg mit einem Doppelschlag innerhalb von 3 Minuten alle Träume von einem Auswärtssieg zu nichte und ging mit ihren ersten beiden nennenswerten Torchancen 2:0 in Führung. Danach passierte nicht mehr viel und das Ergebnis wurde mehr oder weniger verwaltet.

Knapp 200 Rieder hatten den Weg in die Obersteiermark gefunden, während das Stadion insgesamt mit rund 3.000 Zuschauern nur äußerst schwach besucht war. Als 1.Halbzeit-Intro wurden im Gästeblock einige Doppelhalter präsentiert, die 2. Halbzeit wurde dann mit etwas Pyro eröffnet. Die Stimmung war phasenweise recht in Ordnung. Einige Gesänge konnten durchaus überzeugen, andere wiederum gingen teilweise recht schnell wieder unter. Deutlich verbesserungswürdig wäre die Aufteilung der Leute im Block. Stimmungsmäßig wäre nämlich sicher noch deutlich mehr möglich gewesen, wäre man etwas kompakter beisammen gestanden und nicht zu sehr auf den langgezogenen Sektor verteilt.

Die Heimkurve war über 90 Minuten zu keinem einzigen Zeitpunkt zu vernehmen. Weiters ist sehr auffällig, dass man sich in Kapfenberg über Tore von Sturm Graz (welche über die Videowall verkündet wurden) wohl in etwa genauso freut, wie über Tore des eigenen Teams.

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