09.05.2010 - Sieg zum Wiggerl-Abschied
Zum Abschied unseres langjährigen Kapitäns schaffte es die SVR mal
wieder, einen Sieg einzufahren. Zu Beginn des Spiels lief es allerdings absolut
nicht nach Plan. Bereits nach 10 Minuten verletzte sich Wiggerl Drechsel am
Oberschenkel und musste kurz danach ausgewechselt werden. Die Mannschaft fand
in dieser Phase nicht wirklich ins Spiel und kam in Halbzeit 1 nur selten zu
zwingenden Torchancen. Wenige Minuten vor der Pause kamen die bereits abgestiegenen
Gäste aus Kärnten dann durch einen Elfmeter sogar noch zur 0:1 Führung.
In der 2.Hälfte konnte die SVR dann jedoch von Beginn an etwas mehr Druck
erzeugen und nach wenigen Minuten gelang Martin Stocklasa dann auch der verdiente
Ausgleich. Kurz darauf stellte Florian Sturm per Kopf dann sogar auf 2:1 für
die SVR. Er war es auch, der nach 73 Minuten für den 3:1-Endstand sorgte.
Ein insgesamt durchaus verdienter Sieg der SVR, der nach einer schwierigen Anfangsphase
schlussendlich relativ locker nach Hause gespielt werden konnte.
Etwas über 4.000 Zuschauer kamen an diesem Muttertags-Nachmittag ins Stadion
und wollten den Abschied von Wiggerl Drechsel live miterleben. Die Fangruppen
auf der Westtribüne hatten auch eine Choreographie vorbereitet, um den
langjährigen Kapitän gebührend zu verabschieden. Eine etwa 25
Meter lange Plane wurde im Sektor zum Dach hochgezogen. Auf dunkelgrünem
Hintergrund war darauf sowohl das Gesicht von Wiggerl Drechsel, als auch ganz
groß die Nummer 16, sowie der Schriftzug "Legenden leben ewig"
zu sehen. Noch bevor diese Choreographie aufgezogen wurde, wurde Wiggerl zur
West geholt, wo ihm von einigen Fanclubvertretern Geschenke überreicht
wurden. Die Stimmung während des Spiels beschränkte sich zu Beginn
hauptsächlich auf Wiggerl Drechsel-Gesänge jeglicher Art. Nach seiner
frühen Verletzung wurde es jedoch zwischenzeitlich ziemlich still im Stadion.
Erst in Halbzeit 2 nahm die Stimmung wieder deutlich mehr Fahrt auf, auch vor
allem aus dem Grund, dass sich Drechsel zu den Fans auf die Westtribüne
stellte und dort teilweise auch am Vorsängerpodest tätig war. Der
Support in der 2. Halbzeit somit durchaus sehr zufriedenstellend. Weiterhin
wurde zwar hauptsächlich für unsere Nummer 16 gesungen, doch auch
der Support für die Mannschaft war in diesen 45 Minuten wieder deutlich
besser als in den letzten Spielen. Abermals muss man hier wohl ein "Wir
sind stolz..." welches durchs Stadion hallte, als Highlight nennen.
Die Kärntner mit rund 20 Leuten im Gästeblock anwesend, konnten sich
das gesamte Spiel über akustisch kaum bemerkbar machen, auch wenn zu sehen
war, dass hin und wieder etwas Bewegung bei den wenigen migereisten Kärntnern
vorhanden war.
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