28.03.2010 - 0:3-Niederlage beim Derby in Linz
Nach einem 5:2-Sieg und einem 2:2 in den ersten beiden Derbys der Saison wollte
man auch dieses Mal die Oberhand in OÖ behalten. Eine äußerst
schwache Vorstellung der Mannschaft sorgte aber dieses Mal für eine blamable
0:3-Niederlage. Allzu viel gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen. Die Linzer
machten in Halbzeit 1 aus ihren ersten beiden Chancen 2 Tore, während die
SVR eigentlich das Spiel bestimmte, selbst aber keine einzige zwingende Möglichkeit
herausspielen konnte. Die 2. Hälfte dann eine sehr langweilige Angelegenheit,
denn die SVR konnte oder wollte scheinbar nicht mehr zulegen, und der LASK musste
verständlicherweise mit einem 2:0 im Rücken nicht mehr viel machen.
Eine der ganz wenigen Chancen führte dann noch zum 3:0 der Linzer, was
dann auch der Endstand war.
Nur knapp unter 8.000 Zuschauer wollten dieses OÖ-Derby sehen. Die Rieder
Fanszene mit geschätzten 700-800 Leuten im Gästeblock dieses Mal auch
schwächer vertreten als in den letzten Derbys in Linz. Der Sonntag-Nachmittag-Termin
und zugleich die Live-Übertragung im Fernsehen hielten wohl einige davon
ab, ins Stadion zu kommen. Der Support auf Rieder Seite zu Beginn trotzdem recht
vielversprechend, denn trotz des sehr frühen 0:2-Rückstands machte
fast der gesamte Block geschlossen mit. Nach etwa 35 Minuten schlief die Stimmung
dann erstmals ein wenig ein, blieb aber bis zur Halbzeit noch auf einem halbwegs
soliden Niveau. In der 2. Halbzeit ging so gut wie gar nichts mehr. Vereinzelte
Gesänge wurden noch angestimmt, von kompaktem Auftreten des gesamten Gästeblocks
war dann aber nichts mehr zu erkennen. Spätestens nach dem 3.Tor der Linzer
war dann aber die gesamte Motivation weg und nach etwa 80 Minuten entschlossen
sich dann die aktiven Fangruppen, die Transparente frühzeitig abzunehmen.
Zu Beginn des Spiels präsentierten die Linzer eine sehr seltsame Choreo,
denn was genau man mit den schwarzen, weißen und roten Zetteln da in den
Block "schreiben" wollte, darüber kann man nur spekulieren. Ein
System dahinter war auf jeden Fall nicht zu erkennen. Auch ein Spruchband, das
sich zum Teil auf die Heimchoreo der Rieder Fanszene im vorletzten Derby bezog,
war an diesem Tag wohl mehr als unpassend. Die Stimmung der Linzer ist in der
ersten Hälfte schwer zu beurteilen. Da in der ersten Hälfte im Gästesektor
die Stimmung eben noch recht gut war, waren die Heimfans nicht zu hören,
etwas Bewegung war jedoch durchaus zu vernehmen. Trotz einer 3:0-Führung
konnten die Linzer aber auch in Halbzeit 2 stimmungsmäßig nicht wirklich
überzeugen. Soweit man das von unserem Block aus beurteilen kann, waren
sie zumindest zu keinem Zeitpunkt wirklich laut zu vernehmen.
Die Mannschaft muss jetzt unbedingt am Mittwoch im Cup-Viertelfinale eine Reaktion
zeigen, um mit einem Erfolgserlebnis ins nächste Derby am Samstag zu gehen.
Auch wenn die Meisterschaft lange gelaufen ist, darf sich die Mannschaft jetzt
nicht Woche für Woche abschlachten lassen, schon gar nicht vom Lask.
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