12.10.2011 - Voraussichtlich erneut Herbstmeister
Die SV Ried darf sich wohl auch in der Saison 2011/12 wieder Herbstmeister nennen,
sollte der Admira im abschließenden Spiel der Runde nicht unerwarteterweise
noch ein Sieg mit mindestens 7 Toren Differenz gelingen. Möglich gemacht
wurde dies durch einen 2:0-Sieg im Heimspiel gegen Wiener Neustadt. Die erste
Chance des Spiels hatten allerdings die Gäste aus Niederösterreich,
doch Gebauer konnte den Flachschuss entschärfen. Ab diesem Zeitpunkt hatte
ganz klar die SVR das Geschehen auf dem Platz in der Hand. Vor allem Ivan Carril
sorgte für viel Wirbel in der Offensive und war an den meisten guten Aktionen
beteiligt. Nach einer knappen halben Stunde wurde Marco Meilinger dann bei einem
Angriff im Strafraum zu Fall gebracht, was zurecht einen Elfmeter zur Folge
hatte. Anel Hadzic verwandelte diesen souverän zur Rieder Führung.
Nur wenig später gab es erneut Elfmeteralarm, als Carril im Strafraum zu
Boden ging. Der Schiedsrichter wertete die Aktion allerdings als Schwalbe des
Spaniers. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte man noch weitere gute Möglichkeiten,
für die Vorentscheidung zu sorgen, es blieb aber vorerst beim 1:0. In Halbzeit
2 konnte man dann nicht mehr so viele gute Offensivaktionen herausspielen und
so wurden plötzlich auch die Gäste wieder wach und kamen zu vereinzelten
guten Möglichkeiten. Ein Kopfballtreffer von Friesenbichler wurde aber
zurecht wegen knappem Abseits aberkannt. In der Schlussphase gelang Thomas Hinum
dann mit einem Flachschuss aufs kurze Eck noch das entscheidende 2:0, wodurch
man die erste Hälfte der Saison nun mit 31 Punkten abschließt.
4.200 Zuschauer kamen bei nasskaltem Wetter ins Rieder Stadion, um die Heimmannschaft
siegen zu sehen. Die Stimmung auf der Westtribüne war über weite Strecken
der Partie überraschend gut. Auch wenn in manchen Phasen ein wenig mehr
Abwechslung gut getan hätte, so konnte zumindest die Lautstärke bei
den meisten Gesängen wirklich überzeugen. Die rund 30 mitgereisten
Niederösterreicher hatten eine große blau-weiß-rote Fahne in
ihrem Sektor angebracht, konnten sich aber akustisch nicht bemerkbar machen.
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